Die Malina ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Ihre wissenschaftliche Bezeichnung lautet Rubus idaeus, aber in Europa wird sie auch als Rubus fruticosus bezeichnet. Die Maline sind in fast allen Regionen der Welt verbreitet und findet man sowohl in den Tiefeichen Norddeutschlands als auch an exponierten Standorten in den Alpen.
Übersicht
Die Malina ist ein ausdauernder Strauch, der auf Grund seiner vielen Äste eine buschige Form annimmt. Sie kann Wuchshöhen von bis zu 1 Meter erreichen und ihre Blätter haben malinacasino.ch einen leicht gelappten Rand. Die Blüten sind weiß oder rosa gefärbt und stehen in schirmtraubigen Dolden an der Spitze junger Zweige. Im Sommer entstehen die roten Früchte, die als Beeren bezeichnet werden.
Ernährung
Die Maline sind reich an Antioxidantien wie Vitamin C und Koffein sowie an mineralischen Bestandteilen wie Kalium und Magnesium. Die antioxidative Wirkung der Maline beruht auf dem Gehalt von Anthocyanen, Farbstoffen aus den Blättern, die sich auch in den Beeren finden.
Verwendung
Die Früchte der Malina sind essbar und werden oft verwendet als Zutat für Desserts oder als Teil eines Salates. In der Medizin ist die Maline auf Grund ihrer reichen Wirkstoffkomposition bei verschiedenen Stoffwechselstörungen bekannt, wie beispielsweise zur Behandlung von Zuckerkrankheit.
Reproduktion
Die Früchte werden durch Bestäubung im Freien reproduziert. Die Samen der Maline benötigen zwei Jahre lang eine Kältewoche, bevor sie ihre Keimfähigkeit verlieren. Durch den menschlichen Bezug zur Natur wird die Anzahl der fruchtbaren Bäume ständig verringert und daher müssen neue Pflanzen gezüchtet werden.
Sorten
Die verschiedenen Malinensorten können in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: Die so genannten Frucht- oder Edelmaline sowie die Samen-Malinensorten. Von den zahlreichen Arten der Frucht-Malinen, gibt es beispielsweise die Sorte ‚Glockenkuppeln‘, ‚Rothorn‘ und viele andere. Aus dem Familienverband der Malinensamenzuchter wurden weitere bekannte Arten wie ‚Vikingruppe‘ oder die fruchtproduktive Rasse „Nordische“.
Einheimischer Bezug
In Europa ist es erlaubt, an einem besitzenden Standort Malingepflanzungen einzustellen, und bei entsprechender Pflege können die Malinen sich zu attraktiven Landmarken entwickeln. Im Gegensatz dazu gibt es auch einige Verbotsgrenzen oder spezifische Gesetze über das Abholen wilder Beeren.
Anmerkung:
Diese Beschreibung bezieht sich hauptsächlich auf die europäischen Malinenzuchtvarianten und ist nicht für alle Arten der Pflanze gültig.
